ls

ls steht für "list". Unix Admins sind faule Leute und geben nicht gerne lange Befehle ein. Die wichtisten Befehle bestehen aus dem ersten und dem dritten Buchstaben des zugehörigen Wortes. Bei list also "ls".

ls zeigt alle Datein an, die sich im Verzeichniss (Ordner) befinden in dem man sich gerade befindet.

Die meisten Befehle akzeptieren auch "Commandline Argumente" (oder kurz "Argumente"). z.b:

ls /

zeigt alle Datein und Verzeichnisse an, die sich im sogenannten "root"-Verzeichnis ("/" steht für dieses root verzeichnis) befinden.

ls /tmp alles was sich im Verzeichnis /tmp befindet (dort speichern viele Programme "temporäre" Dateien)

"ls" ist also der Befehl

und "/tmp" wäre im letzten Beispiel ein Argument das an den "ls" Befehl übergeben wird.

Weiters akzeptieren viele Befehle auch sogenannte "Switche" (auch "Optionen" genannt) die ihr Verhalten verändern.

ls -l

oder

ls -l /

Gibt die Liste der Dateien und Verzeichnisse im Format "long" (daher -l) aus. Switche werden meist vor den Argumenten angegeben.

ls -s

Gibt die Verzeichnisse und Datein mit ihrer Grösse (in Blöcken) aus..

Die meisten Kommandos kennen sehr viele verschieden Switche. Im Laufe der Zeit werden wir noch mehr davon lernen.

> Besonders nützlich: viele Kommandos geben auf den Switch -h oder --help
> eine Kurzanleitung über ihr Verhalten und die verschiedenen Switche die
> sie akzeptieren aus.


REFERENCES:

ls --help