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Bundesinitiative Jugend ans Netz
Aufgaben und Ziele
ProLog
Die Bundesinitiative Jugend ans Netz
Außerhalb formaler Bildungsinstitutionen, in der außerschulischen Freizeit, eignen sich Jugendliche rund zwei Drittel ihres Wissens an. Neue Medien eröffnen Gestaltungsräume, in denen sich Jugendkulturen entwickeln, die ihr Selbstverständnis weitab von den Normen der formalen Bildung generieren.
Die Bundesinitiative »Jugend ans Netz« möchte diese »informelle Bildung« über das Medium Internet fördern. Junge Menschen sollen unabhängig von ihrer sozialen Schicht und ihrem Bildungshintergrund in ihrer Freizeit zum aktiven Mitgestalten, vernetzten Denken und Kommunizieren über das Medium Internet angeregt werden.
Das Projekt Jugend ans Netz ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wird in enger Abstimmung und Kooperation mit einem Netzwerk von Bund, Ländern, Regionen, Trägern der Jugendhilfe, Jugendeinrichtungen, Jugendgruppen und gemeinsam mit der Initiative D21 umgesetzt.
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Die Ausstattungsoffensive
Die Ausstattungsoffensive bildet das Fundament der Bundesinitiative Jugend ans Netz: Um allen Jugendlichen einen gleichberechtigten Zugang zum Internet zu ermöglichen, müssen dazu die technischen Voraussetzungen in möglichst vielen Jugendeinrichtungen geschaffen werden.
Diese Ausstattungsoffensive erfolgt über ein nachhaltiges Leasingmodell. Bereits für den monatlichen Betrag von
ca. 17 Euro kann eine Jugendeinrichtung ein Rundum-Sorglos-Paket erhalten. Dieses umfasst nicht nur die Technik und die Software, sondern auch ein umfassendes Support-Paket. Ziel ist es, für eine geringe Summe ein optimales Computersystem anzubieten. Der monatliche Betrag von ca. 17 Euro beinhaltet nicht nur die PC-Hardware, sondern schließt auch Software und Support mit ein.
Zur Auswahl stehen drei Geräteklassen für unterschiedliche Anforderungen in der Jugendarbeit: der »Alleskönner« (Office-PC, mittlerer Ausstattung), der »Grafiker« (Grafik-PC, gehobene Ausstattung) und der »Multimedia-Experte«
(PC mit höherer Ausstattung mit Digitalerweiterungen und größeren Speicherkapazitäten). Fernwartbarkeit, Software on Demand, System-Recovery, Hilfe via Online-Video-Audio-Anbindung zur Servicestelle und weitere Leistungen gewährleisten einen reibungslosen Ablauf.
Check in
Das Jugendportal »netzcheckers.de«
Das Jugendportal »www.netzcheckers.de« vernetzt als bundesweite Internet-Plattform Lern-, Beratungs-, Informations- und Unterhaltungsangebote untereinander. Das junge Internet-Angebot des Bundesjugendministeriums wird voraussichtlich im September 2004 online sein.
Das Jugendportal »netzcheckers.de« ist viel mehr als ein reines Informationsportal: Jugendliche können und sollen an der Gestaltung dieses Internet-Angebotes und an dieser Online-Community aktiv mitwirken. Dazu benötigen die jungen Anwender keine Vorkenntnisse: Das Angebot richtet sich an Einsteiger und an Profis, die sich auf Netzcheckers.de multimedial austoben können.
Die bestehenden Jugendplattformen der einzelnen Bundesländer sowie der regionalen Informationen von Jugendlichen und/oder für Jugendliche können über eine technische Content-Sharing-Schnittstelle zusammengeführt werden. Auf Grund seiner bundesweiten Relevanz stellt Netzcheckers.de internationale und europäische Verknüpfungen her.
Ausgeloggt?!
Die wissenschaftliche Begleitforschung
Um an der Informations- und Wissensgesellschaft teilhaben zu können, müssen Jugendliche lernen, mit der Informationsflut kompetent umzugehen. D. h. sie müssen über Kompetenzen verfügen, die über die erforderliche Lesekompetenz hinausgehen, um die Informationen auffinden, bewerten, einordnen, verstehen und anwenden zu können.
Die Bundesinitiative Jugend ans Netz will bessere Bildungschancen für alle Jugendlichen schaffen. Die wissenschaftliche Begleitung erforscht informelle Bildungsprozesse innerhalb des Jugendportals, insbesondere vor dem jeweils unterschiedlichen soziodemographischen Hintergrund. Durch qualitative und quantitative empirische Studien werden die unterschiedlichen Nutzungspräferenzen, -gewohnheiten, -erfahrungen und -probleme von Jugendlichen beim Jugendportal begleitend untersucht.
Ebenso gibt es bisher keine empirisch überprüften Qualitätskriterien für ein breites Online-Jugendangebot sowie Anhaltspunkte dafür, wie die (Weiter-)Entwicklung von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen gefördert werden können. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung werden in andere Projekte einfließen und helfen, bessere Internet-Angebote zu entwickeln, die an den Bedürfnissen der Menschen orientiert sind.
Eine Initiative des
Bundesministerium für Familie, Senioren, Familie und Jugend
Träger
Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst
der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) e.V.
Heussallee 30
53113 Bonn
T (02 28) 95 06-118/-119
jan@ijab.de
www.ijab.de
Webredaktion
Vernetzung
Öffentlichkeitsarbeit
Kompetenzzentrum Informelle Bildung (KIB)
Fakultät für Pädagogik, Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
T (05 21) 106 32 97
kib@uni-bielefeld.de
www.uni-bielefeld.de/paedagogik/agn/ag8/kib.html
Wissenschaftliche Begleitung
Qualitätsentwicklung
Evaluation
Praxistransfer
Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
T (030) 294 52 89
jan@jugendstiftung.org
www.jugendstiftung.org
Geschäftsstelle
Kommunikationsnetzwerk
Partizipation
Umsetzungspartner
Jugendprojekt e-werk.
Projektbüro: Jugend ans Netz Technik
Stubbenkammerstraße 6/7
18546 Sassnitz
T (03 83 92) 649-888
jan@ewerk-sassnitz.de
www.ewerk-sassnitz.de
Ausstattung
Service
Support
Mehr Informationen zur Bundesinitiative Jugend ans Netz unter
www.jugend.info
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